Über mich

Was hätte ich mir nie träumen lassen?

Ankommen

… dass meine politische Leidenschaft so schnell Realität wird. Es ist möglich und wir sind gut angekommen. Mein innerer Motor und besondere Menschen, die mir begegnen, haben hier wesentlichen Anteil an unserem Erfolg. Und ja, die Landung – in den Landtag einzuziehen – war etwas Besonderes. Schön und hart zugleich!

Die Not mit „Pendlern“

… dass die traditionellen Politiker als Pendler unterwegs sind: bemüht, eine unglaubliche Scheinwelt aufzubauen und gleichzeitig eine absurde Realitätsverweigerung, was Konkretes zu tun.

Das werden wir abstellen.

 

Interview mit Edith Kollermann

Was ist kostbar in Zeiten wie diesen? Und zwar auch für dich?

Menschen und deren konkrete Lebenssituationen. Zeit. Politische Haltung und Zug zur Umsetzung. All das bedeutet mir viel. Und als Unternehmerin und Mutter habe ich klarerweise mit Verschwendung ein Problem.

Wollen wir Sandsteine und Bla, bla, bla oder echte Zukunft? Können wir was verändern?

Ja, davon bin ich überzeugt und wir haben schon einiges erreicht. Aber da geht noch viel mehr an echten Lösungen, die auch bei den Menschen ankommen. Machtgier ist das eine, aber sich zusätzlich nicht der Realität stellen, das halte ich, wie viele, nicht aus.

Deshalb stehe ich für eine Politik, die unsere Lebenssituationen ernst nimmt. Das bedeutet, sich mutig gegen ein starres System und ein System, das von Abhängigkeiten geprägt ist, zur Wehr zu setzen.

Es ist möglich, das Gesundheitssystem stärker an den Bedürfnissen der Menschen auszurichten, flexibler zu gestalten. Das beginnt mit der Steigerung von Gesundheitsbewusstsein und -kompetenz der Bevölkerung, geht über die Förderung von Prävention, niederschwelligen Zugang zu Primärversorgung und landet bei Spitzenmedizin in zumutbarer Erreichbarkeit. Das bedeutet auch, die flächendeckende Versorgung mit im ländlichen Raum endlich anzupacken. Und es bedeutet, die Finanzierung sinnvoll im Sinne der Patientensteuerung aufzustellen, damit sie auch für die nächsten Generationen hält.

Echte Zukunft – um das geht es, und nicht darum, Ankündigungen als Lösungen zu verkaufen.

Warum lese ich bestimmte Bücher immer wieder?

Ich habe gerade kürzlich meine Lieblingsbücher-Liste erstellt und versucht, auf den Punkt zu bringen, warum ich diese immer wieder lese. Da sind „Die vierzig Tage des Musa Dagh“ von Franz Werfel drauf, „To kill a mockingbird“ von Harper Lee, Dostojekwskijs „Die Brüder Karamsov“ oder „Kassandra“ von Christa Wolf und noch einige andere – und ich stelle fest, es geht immer wieder um Freiheit, Menschenwürde, Zivilcourage und Macht und in welchen Formen sie daher kommen.

Politische Vorbilder gibt es die denn? Du könntest eines sein!

Ich denke, dass die Schlagabtausche der vergangenen Jahre ebensowenig politisches Vorbild sind wie ein auf message control verordneter Kuschelkurs. Diese Show bringt den Menschen und dem Land gar nichts.

Persönlich strebe ich niemandem konkret nach. Es gibt aber historische Persönlichkeiten, deren Lebensumstände, und was sie bewegt hat, mich beeindrucken.

Emmeline Pankhurst, eine der wichtigsten Aktivistinnen zur Durchsetzung des Wahlrechts für Frauen, oder Sophie Scholl, die sogar ihr Leben aufs Spiel setzte und für Freiheit kämpfte. Oder Astrid Lindgren als de facto Bildungspolitikern: Mädchen sind stark, klug und dürfen alles!

Wo sind die Plätze, die ich mag?

Manchmal fühlen sich die Rollen Steuerberaterin, Politikerin, Mutter und Ehefrau schon fordernd an. Daher ist mein Zuhause in Breitenfurt und der umliegende Wienerwald ein wichtiger Anker. Ich finde hier Ruhe, gewinne Ideen und kann viel Sauerstoff tanken.
In Niederösterreich gefällt mir die Abwechslung – Schneeberg und Rax auf der einen, viel kulturelles Angebot auf der anderen Seite und noch vieles mehr. Ich finde, da ist dieses Bundesland etwas Besonderes. Daher sind wir ständig unterwegs auf Entdeckungsreise.

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