Fluktuation, Krankenstände und Personalmangel – ist NÖ im Pflegebereich gut aufgestellt?

20. September 2021

ANFRAGE

der Abgeordneten Mag.a. Edith Kollermann an Landesrätin Bildung, Familie und Soziales Mag. a. Christiane Teschl-Hofmeister

bezüglich: Fluktuation, Krankenstände und Personalmangel – ist Niederösterreich im Pflegebereich gut aufgestellt?

Im Gesundheits- und Sozialbereich und damit auch bei den Pflegeberufen stehen in den Edith Kollermann an Landesrätin Bildung, Familien und Soziales nächsten Jahren grundlegende Herausforderungen bevor. Bedingt durch die demografische Entwicklung und die steigende Lebenserwartung ist mit einem Anstieg der Bevölkerungsgruppe alter und hochbetagter Menschen zu rechnen und damit – mangels langfristiger Strategie zur längeren Gesunderhaltung – auch mit einem Anstieg der Pflegebedürftigkeit. Die Nachfrage nach qualifizierter Pflege und Betreuung wird steigen. Gleichzeitig wird der Anteil jüngerer Menschen, die sich für das Berufsfeld eignen und interessieren, im Vergleich dazu geringer und somit verkleinert sich auch jene Gruppe, die für die Pflege und Betreuung ausgebildet werden kann und in den Beruf einsteigt.

Um entsprechend dem künftigen Pflegebedarf eine sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht ausreichende Anzahl an Pflege- und Betreuungspersonen in den jeweiligen Einrichtungen bzw. bei den jeweiligen Diensten vorhalten zu können, gilt es bereits jetzt, Vorkehrungen zu treffen.

Um diese Vorkehrungen treffen zu können, braucht es einen Blick auf die aktuelle Personalsituation in Niederösterreich.

Die unterfertigte Abgeordnete stellt daher folgende Anfrage

  1. Wie viele Personen (Anzahl sowohl nach Köpfen als auch in Vollzeitäquivalenten) arbeiteten zum Datum des Eingangs der Anfrage in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren? (Bitte um Angabe pro Standort)
  2. Wie viele Personen meldeten sich in den letzten fünf Jahren in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren wie häufig krank und wie lange dauerte ein Krankenstand durchschnittlich? (Bitte um Angabe pro Jahr und pro Standort)
  3. Wie viele Personen kündigten in den letzten fünf Jahren in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren bzw. wurden gekündigt und aus welchen Gründen, soweit anonymisiert bekannt (Bitte um Angabe pro Jahr, pro Standort und nach Kündigungsgrund)
  4. Wie viele Personen wurden in den letzten fünf Jahren in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren eingestellt? (Bitte um Angabe pro Jahr und pro Standort)

Beantwortung

Christiane Teschl-Hofmeister
Landesrätin

Herrn
Präsidenten des NÖ Landtages
Mag. Karl Wilfing

St. Pölten, am 02. 11. 2021

Sehr geehrter Herr Landtagspräsident!

Zur Anfrage der Abgeordneten Mag.a. Edith Kollermann betreffend „Fluktuation, Krankenstände und Personalmangel – ist Niederösterreich im Pflegebereich gut aufgestellt?“, eingebracht am 14. September 2021, Ltg. 1747/A-5/376-2021, darf ich Folgendes mitteilen:

Die Beantwortung einer Anfrage durch ein Regierungsmitglied ist durch die
NÖ Landesverfassung, die Geschäftsordnung des Landtages von NÖ sowie der Geschäftsordnung der NÖ Landesregierung vorgegeben. Diese Bestimmungen sind jedenfalls einzuhalten.

Die vorliegende Anfrage bezieht sich ausschließlich auf Angelegenheiten, die nach der Geschäftsordnung der NÖ Landesregierung nicht in meine Zuständigkeit fallen.
Daher kann ich dazu, mangels Zuständigkeit, keine Informationen geben.

Mit freundlichen Grüßen

Christiane Teschl-Hofmeister e. h.
Landesrätin

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